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07.11.2009 05:00 Uhr
Es hieß früh aufstehen um die Farbe aufzubringen, wobei wir uns gegenseitig halfen. Um 07:00 Uhr gab es Frühstück 2 Brötchen mit Honig, und einen kleinen Kaffee.
Um 08:30 Uhr ging es dann vom Hotel zur Wettkampfhalle. Wir fuhren mit unseren eigenen Bussen. Die anderen Athleten fuhren mit großen Reisebussen. Die Halle lag nur 10min vom Hotel entfernt. Es war eine große Sporthalle mit Platz für gut 500 Zuschauer. Und soviel Zuschauer kamen später auch um den Wettkampf anzuschauen. Die Veranstalter hatten eine tolle Bühne aufgebaut. Im Eingangsbereich gab es eine kleine Expo. Insgesamt waren ca. 120 Athleten aus 24 Nationen angetreten.
Es war nur im Bereich der Umkleideräume sehr eng, es lagen schon Athleten auf dem Flur. Ich hatte dagegen Glück, da meine Team Kollegin Silvia Hahn ein Plätzchen für mich reserviert hatte. Da meine Klasse Super Masters erst gegen 13:30 dran war, hieß es erst mal warten.
Gegen 13:00 Uhr ging ich dann hinter die Bühne in den Aufwärmbereich, der groß und gut ausgestattet war, Hanteln, Wasser etc.
Die Organisation der Veranstaltung war sehr gut. Wir wurden persönlich angesprochen, so, dass wir uns rechtzeitig für den Auftritt fertig machen konnten. Ich sah schon hinter der Bühne, dass es ein brutales Starterfeld war. Es waren 10 Athleten, ich hatte noch nie ein so hohes Niveau bei einer Meisterschaft erlebt. Da meine Gegner teilweise 10-15 Kilo schwerer waren war mir klar, dass ich wohl auch bei guter Härte das das Finale nicht erreichen würde. Nach der ersten Vergleichsrunde wurden die sechs besten noch mal auf die Bühne gerufen und die Top 3 durften dann als einzige die Posingkür machen und diese drei bekamen auch nur einen Pokal. Der Rest ging leider leer aus. Aber ich war nicht enttäuscht - im Gegenteil, ich bin jetzt sehr motiviert und werde noch härter trainieren um im Frühjahr zur EM in Russland eine Form zu präsentieren, die mich ins Finale bringen wird.
Gegen 19:30 war dann die Veranstaltung zu ende. Wir fuhren zurück zum Hotel, wo dann um 21:00 Uhr ein Bankett stattfand. Das Büfett war gut gefüllt. Es gab reichlich von allem. Drei Mal habe mir den Teller voll gemacht. Nach dem Essen saßen wir dann noch gemeinsam zusammen und ich mir zum Abschluss noch ein Eis gegönnt und es nach all den Entbehrungen der Diät sehr genossen. Gegen Mitternacht ging es dann wieder ins Bett.
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